Neues Leben, neuer Name

Coming home for christmas, das trifft es dieses Jahr. Und das tollste daran, ich bleibe zu Hause und habe ein zu Hause. Mit Mann und Kind demnächst. Nie hätte ich das zu Anfang des Jahres geglaubt und jetzt fühlt es sich so richtig und selbstverständlich an. Auch wenn ich noch nicht recht glauben kann, dass das alles wirklich passiert. Immer wenn ich „mein Mann“  sage, hab ich das Gefühl es geht nicht um mein Leben. Und auch mein eigener neuer Name ist noch nicht verinnerlicht. Naja, ich hab den Rest meines Lebens, mich daran zu gewöhnen.

Nomen est omen

Neben der etwas wenig zielführenden Suche nach (Jungen-) Namen für das Drachenkind, steht für mich auch ein Namenswechsel an. Bei jeder Unterschrift, die ich derzeit leiste, muss ich daran denken, dass ich bald eine neue üben muss. Und jedes Mal, wenn ich meinen zukünftigen Namen buchstabieren muss, denk, was fürn Scheiß, jetzt IMMER Vornamen UND Nachnamen buchstabieren zu müssen.

Ich werde den Namen meines Mannes tragen. Ja, so konservativ bin ich. Und habe ständig das Gefühl, mich dafür rechtfertigen zu müssen. Wohl vor allem vor mir selbst und meinem Bild von mir als doch recht emanzipierte Frau. Grundsätzlich bin ich jedoch vor aller Emanzipation erstmal pragmatisch und lehne daher Doppelnamenschnickschnack ab. Ein Name muss reichen für die Familie. Und da der Mann als letzter männlicher Vertreter einen in Deutschland einzigartigen Namen trägt, den er von seiner Mutter erhalten hat, gab es einfach keine Diskussion, welcher nun der gemeinsame Name werden kann.  Und zu allem dazu passt der neue Name auch zu meinem Kürzel ASM, das bald auch wieder zu Recht das DD am Ende tragen darf. Fügt sich alles. Und wenn’s jetzt noch ein Mädchen wird, dann sind wir komplett aus dem Namens-Schneider… Dazu dann hoffentlich mehr nächste Woche. Stay tuned.