Krankenhausbesichtigung, die zweite

Als zweites Krankenhaus haben wir uns das Neustädter Krankenhaus, Eigenbetrieb der Stadt Dresden angeschaut. Ich war in einer Anzeige darüber gestolpert, dass die vier Familienzimmer haben. Da wir das schon in Erwägung ziehen, insbesondere wenn der Mann bis dahin noch keinen Job haben sollte, was immer wahrscheinlicher wird, haben wir das etwas entfernter liegende Haus mit in unsere Optionen aufgenommen.

Und was soll ich sagen, das war ein Informationsabend, der sich auch so nennen darf. Eine Ärztin stellte die Klinik vor, mit einer Präsentation, Bildern, ein paar Statistiken (ja, ich lasse mich von so was beeindrucken) und allen Angeboten. Eine Hebamme und ein Kinderarzt erzählten kurz was zu ihren Aufgaben. Es waren noch mehr Leute da als im Diakonissenkrankenhaus. Die Station ist gerade erweitert worden, alles ist neu und modern eingerichtet. Es gibt Bäder in allen Kreißsälen und den Zimmern. Die gynäkologische sowie die Kinder-Station sind gleich nebenan.

Zusammengefasst, wir waren beeindruckt. Jetzt fehlt noch das Uniklinikum, das wir uns nächste Woche anschauen. Langsam wird es Zeit, aber das Timing der Infoabende dort passte bisher nicht so recht.

Krankenhausbesichtigung, die erste

Krankenhausbesichtigung, die erste

Heute haben wir uns das Diakonissenkrankenhaus angeschaut. Es hat den großen Vorteil, selbst zu Fuß in 15 Minuten von uns erreichbar zu sein. Mein erster Eindruck ist jedoch etwas gemischt. Erstmal, wow – viele Leute. Wir waren bestimmt 20 Paare. Zwei Hebammen erzählten ganz kurz von der Station, schnell wurde auf Fragen beantworten umgestellt. Ich persönlich fand den Infoteil etwas zu kurz und mag es nicht, jemanden löchern zu müssen, bis er mit wichtigen Informationen rausrückt. Ich bin zum ersten Mal in dieser Situation und möchte nicht Trial&Error spielen, bis ich alle Infos erhalte, die möglicherweise relevant sind. Die Besichtigung der Station und der Kreißsääle fand in 2 Gruppen statt. Wir haben die etwas verhuschte Hebamme erwischt, die kaum den Mund aufkriegte und zudem immer Dinge erklärte, wenn erst 2 oder 3 Leutchens im Raum standen, die restlichen 20 kriegten nix mit. Dafür machte die Station und insgesamt das Krankenhaus einen sehr netten und familiären Eindruck.

Zum Ende des Rundgangs bemerkte die Hebamme, dass sie ja schon einige dicke Bäuche sehen würde (und guckte mich dabei streng an), denen sie raten würde, sich schnellstmöglich anzumelden, das solle ja schließlich 4-6 Wochen vorher paasieren. Hallo – ich hab noch 7,5 Wochen…

Wir werden uns zum Vergleich noch die Uniklinik anschauen, die ja nun auf der anderen Elbseite liegt. Bericht und Entscheidung folgen.