Drachen – eine Auswahl

Aus Inspiration der umfassenden Drachenschau, die ich hier schon mal erwähnte und aus Anlass des Beginns des chinesischen Jahr des Drachens heute, hier eine kleine Auswahl meiner “Drachen”, die ich in meiner Zeit in China erwischt habe.

Drachen in Suzhou

Drache in Hangzhou

Drache in Beijing

eingesperrt in der verbotenen Stadt

Drachenkind

"Drachen" in Guilin

Verbotene Stadtdrachen

Tempeldrache in Shanghai

Update: 28.1. – gerade endeckt: Die ZEIT hat zum Start des chinesischen Jahrs ein Quiz aufgelegt. Da kann man fein testen, ob das Hintergrundwissen ausreichend ist. Hier geht’s lang.

 

Krankenhausbesichtigung, die erste

Heute haben wir uns das Diakonissenkrankenhaus angeschaut. Es hat den großen Vorteil, selbst zu Fuß in 15 Minuten von uns erreichbar zu sein. Mein erster Eindruck ist jedoch etwas gemischt. Erstmal, wow – viele Leute. Wir waren bestimmt 20 Paare. Zwei Hebammen erzählten ganz kurz von der Station, schnell wurde auf Fragen beantworten umgestellt. Ich persönlich fand den Infoteil etwas zu kurz und mag es nicht, jemanden löchern zu müssen, bis er mit wichtigen Informationen rausrückt. Ich bin zum ersten Mal in dieser Situation und möchte nicht Trial&Error spielen, bis ich alle Infos erhalte, die möglicherweise relevant sind. Die Besichtigung der Station und der Kreißsääle fand in 2 Gruppen statt. Wir haben die etwas verhuschte Hebamme erwischt, die kaum den Mund aufkriegte und zudem immer Dinge erklärte, wenn erst 2 oder 3 Leutchens im Raum standen, die restlichen 20 kriegten nix mit. Dafür machte die Station und insgesamt das Krankenhaus einen sehr netten und familiären Eindruck.

Zum Ende des Rundgangs bemerkte die Hebamme, dass sie ja schon einige dicke Bäuche sehen würde (und guckte mich dabei streng an), denen sie raten würde, sich schnellstmöglich anzumelden, das solle ja schließlich 4-6 Wochen vorher paasieren. Hallo – ich hab noch 7,5 Wochen…

Wir werden uns zum Vergleich noch die Uniklinik anschauen, die ja nun auf der anderen Elbseite liegt. Bericht und Entscheidung folgen.

Shocking Shopping

Nun sind die wichtigsten Großereignisse des Jahres 2011 abgeschlossen, Zeit sich endlich um das Großereignis 2012 zu kümmern: Das Kind. Bei der Organisiererei hab ich Geburtsvorbereitung und Babyausstattung brav vor mir hergeschoben – nur mal hie und da von weitem in Babyabteilungen reingelinst. Jetzt sind es nicht mal mehr 10 Wochen und bisher habe ich EINEN Babybody gekauft. Das Zimmer des Drachkindes steht noch voller Kisten, es gibt weder Bett noch Badewanne, weder Wickeltisch noch Windeln. Also haben wir mal bei Höffner in die Babyabteilung geschaut und ich hab gestern die Gelegenheit genutzt, mich im Babywalz umzusehen. Resultat: ahhhhhh, *panik* …

Wir brauchen noch so viel, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Einen Kinderwagen. Und eine Tragetasche/-beutel. Und ein Maxicosi, und Klamotten und ein Bett mit Nestchen und Matratze und einen Wickeltisch. Und ne Milchpumpe oder ein Stillkissen oder und oder und …  Ich bin total erschlagen. Es ist einmal die Menge an verschiedenen Dingen, die noch benötigt werden, bei gleichzeitiger Vielfalt der Angebote einer Kategorie und einer ungeahnten Kostenbreite. Es gibt gefühlte 1603 Modelle an Kinderwagen, für die man von 200 bis 1000 Euro alles ausgeben kann. Oder gebraucht kaufen.  Was ist gut, was ist wichtig, wo fang ich an??

Nach diesem etwas schockierenden Gesamteindruck habe ich mich für die Strategie „divide and conquer“ entschieden. Ein benötigtes Teil recherchieren, vergleichen, Ratschläge einholen, und dann besorgen – alles schön nacheinander, das wichtigste zuerst.

Ein weiteres schockierendes überraschendes Erlebnis hatte ich heute in einer Umkleidekabine. Seit dem Umzug Anfang Dezember habe ich mich nicht mehr in einem Ganzkörperspiegel ausgezogen gesehen. Meine Fresse, was für ein Bauch. Dass es Leute gibt, die glauben es würden 2, kann ich nun nachvollziehen. Ich fühle den Umfang zwar immer deutlicher, aber ihn so zu sehen, war doch etwas schockierend überraschend.

Leider haben sich auch die ersten Battlemarks gezeigt. Auch wenn es zu erwarten war (ein Teenagerwachstumschub hat mich schon an Brust, Hüfte und Beinen zum Streifenhörnchen gemacht), bin ich doch erstaunt, dass sie schon jetzt da sind.

Feeling like a number one…

Das Internet hat mal wieder ein schönes Spielchen erfunden:

The Game:

  1. Discover the #1 single of the country and week you were born in.
  2. Find it on YouTube
  3. Post it on your blog without shame.

ABBA – Super trouper

Und für den Mann darf ich auch:

Peter Schilling – Major Tom (völlig losgelöst)

Und im März ergänzen wir dann für das Drachenkind.

(via)